Tschüss, Waschmittel! Waschen mit dem Waschball!
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Warum einen Waschball benutzen?

Schon seit längerem habe ich mich immer wieder darüber geärgert, wie teuer eigentlich Waschmittel ist. Außerdem wird einem ja beinahe schwindelig, wenn man die Packung einmal umdreht und sich durchliest, was da alles für Stoffe drin sind. Man liest von Tensiden, Laugen, von Bleiche, Phosphaten oder Regulatoren und wenn man sich mal Gedanken darüber macht, dass Rückstände davon nach dem Waschen auf der Haut und somit dann auch im Körper landen, dann graust es einem regelrecht, weil das einfach nicht gesund sein kann. Ganz abgesehen davon, was es für die Umwelt bedeutet, wenn all diese Stoffe ins Grundwasser gelangen.

Wenn man im Netz recherchiert, findet man viel über ökologische Alternativen zu herkömmlichem Waschmittel. Sehr beliebt sind z.B. Waschnüsse, die man mittlerweile fast überall kaufen kann, ebenso habe ich viel über Waschen mit Efeu gelesen. Aber irgendwie fühlte ich mich (noch) nicht bereit dazu, Nüsse oder Pflanzen in meine Waschmaschine zu werfen und irgendwann bin ich mehr durch Zufall im Internet über Waschbälle gestolpert. Nachdem ich mich ein wenig eingelesen hatte und das, was dort versprochen wurde, kaum glauben konnte, entschloss ich mich, es einfach auszuprobieren.

Und so sieht er aus:

 

Waschball

 

Was kostet der Waschball und was verspricht er?

Waschbälle gibt es von verschiedenen Marken und alle kosten in etwa gleich viel – nämlich ca. 20€. Das war auch ein Mitgrund für mich, warum ich mich spontan dazu entschlossen habe, einen Waschball zu testen, ohne mir sicher sein zu können, dass er funktioniert – die Ausgaben sind doch relativ gering und somit schrie das ja förmlich nach einem Experiment. 😊 Ich entschied mich letztendlich für ein Produkt der Marke Heldengrün – die Marke schien schon etwas bekannter zu sein und der Waschball hatte viele gute Bewertungen.

Der Waschball soll herkömmliches Waschmittel komplett ersetzen und – haltet euch fest – bis zu 1000 Wäschen durchhalten (um sich das besser vorstellen zu können: das entspricht bei täglicher Nutzung eine Haltbarkeit von 3 Jahren!). Abgesehen davon wirbt Heldengrün damit, dass der Waschball frei von jeglicher Chemie, Enzymen und Duftstoffen ist. Durch die Zusammensetzung aus vier verschiedenen Mineralienarten und zwei Magneten im Inneren des Waschballs soll der pH-Wert des Wassers reduziert werden, wodurch sich Schmutz leichter lösen lasse. Außerdem seien durch seine antibakterielle Wirkung hohe Temperaturen nicht mehr erforderlich. Also gut für den Menschen, gut für die Umwelt UND gut für die Geldbörse. Klingt beinahe zu schön um wahr zu sein.

 

Die erste Wäsche mit dem Waschball

Ein schlichter, quadratischer Karton ohne viel Schnickschnack, darin eine grüne, etwa 250g schwere, stabil wirkende Kugel mit einem Durchmesser von ca. 10cm, deren Mineralkugeln rasseln, wenn man sie schüttelt. Das ist der Waschball von Heldengrün. Im Karton enthalten sind noch ein paar Anwendungshinweise, beispielsweise soll man den Waschball nach einigen Wäschen mal ein paar Stunden in die Sonne legen, damit sich die Mineralien aufladen. Abgesehen davon ist die Anwendung recht simpel: Waschmaschine zu ¾ voll machen, Waschball reinwerfen, los geht’s!

Der erste Eindruck war durchweg gut. Die Wäsche wurde sauber wie immer, wobei ich dazu sagen muss, dass ich bei der ersten Wäsche keine stark verschmutzten Kleidungsstücke in der Maschine hatte. Also im Gegensatz zum Waschen mit herkömmlichem Waschmittel an und für sich kein Unterschied, bis auf einen Punkt: Die Wäsche riecht nicht. Nach gar nichts. Dem ein oder anderen wird das vielleicht nichts ausmachen, aber ich persönlich finde, es gibt nichts besseres, als den Geruch frisch gewaschener Wäsche! Also ein klarer Negativ-Punkt für mein Empfinden.

 

Der Waschball im dauerhaften Gebrauch

Nach einigen Wochen der Nutzung kann ich noch immer sagen: Ich bin wirklich sehr zufrieden. Der Waschball hält, was er verspricht und ich hatte bisher immer saubere Wäsche. Positiv überrascht war ich besonders von der Waschleistung stark verschmutzter Wäschestücke – obwohl im Internet zu lesen ist, dass man bei Flecken oder stark riechender Wäsche (z.B. Schweiß) besser eine kleine Menge Waschmittel zusätzlich zum Waschball dazu geben soll, war dies bei mir bisher nicht nötig. Der Waschball hat sogar Flecken von Haarfarbe aus einem Handtuch problemlos herausgewaschen, und das ist früher mit herkömmlichem Waschmittel häufig nicht gelungen. Schweißgeruch ist auch nie übriggeblieben, die Wäsche roch immer neutral. Und damit wären wir auch schon bei meinem einzigen Kritikpunkt – der Geruch.

                                                                                                    

Einziger Kritikpunkt und wie ich das Problem gelöst habe

Ich dachte anfangs, ich könnte mich vielleicht daran gewöhnen, dass meine Wäsche ab jetzt neutral riecht. Dem ist aber definitiv nicht so. Frisch gewaschene Wäsche muss duften!!! Weichspüler oder Wäscheparfum wollte ich aber nicht verwenden, weil das dann aufgrund der Inhaltsstoffe dem Grundgedanken des ganzen Versuchs widerspricht, deshalb habe ich mir meinen eigenen Weichspüler hergestellt. Das ganze ist kinderleicht und das Rezept findet ihr in meinem Beitrag Weichspüler selber herstellen.

 

Fazit

Ich bin begeistert! Ich benutze den Waschball mittlerweile seit etwa zwei Monaten und ich benötige seitdem keinerlei Waschmittel mehr. Abgesehen von der Ersparnis fühlt es sich gut an zu wissen, dass meine Wäsche und somit mein Körper nicht mehr von chemischen Zusätzen belastet wird, die an der Kleidung haften und ich zusätzlich der Umwelt etwas Gutes tue. Ob der Waschball tatsächlich seine 1000 Anwendungen durchhält, wird sich herausstellen, aber selbst wenn nicht, zahlt es sich meiner Meinung nach definitiv trotzdem aus! Bis jetzt hat seine Wirkung jedenfalls noch keineswegs nachgelassen. Meinen einzigen Kritikpunkt konnte ich in Form von selbstgemachtem Weichspüler aus der Welt schaffen und somit kann ihn euch hiermit den Waschball von Heldengrün uneingeschränkt weiterempfehlen! 😊

 

Link zum Produkt

Überzeugt? Hier findet ihr den Link zum Waschball!

Waschball: https://amzn.to/2AZ1Km6

 

Autor

Anfängerin in Sachen Umwelt- und Klimaschutz – sicher noch lang nicht fehlerlos, aber durchaus lernwillig und bemüht.

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